Woher kommt der Schimmel in meinem Haus?
Woher kommt Schimmel?
Schimmelpilze benötigen zum Gedeihen einen hohen Grad an Feuchtigkeit. Daher kann man sie bevorzugt in dauerfeuchten Ecken, wie im Bad, an Duschvorhängen und dauerelastischen Fugen beobachten. Natürlicher, aber nicht unbedingt weniger gefährlich kommen sie in schimmliger Blumenerde zum Vorschein.
Doch genauso treten sie heute häufig an Wänden, neben Fenstern, hinter Schränken und Fußleisten auf. Verursacher ist dann meist eine hohe relative Luftfeuchtigkeit, die zu Innenkondensation an kälteren Stellen (relativ zur Raumluft) führt. Hier kann die Luft weniger Wasser speichern und die Sättigungsgrenze, der so genannte Taupunkt, an dem gasförmige Feuchtigkeit zu kondensieren beginnt, wird erreicht. Das Kondensat schafft dann die Basis für das Wachstum der Pilze.
Der Anfang 1970 erheblich gesteigerten Dämm- und Isolierungsmaßnahmen bei Wohnhäusern wird verantwortlich gemacht für das verstärkte Auftreten von Schimmelpilzbefall in Wohnbauten. Isolierfenster sind so dicht, dass kaum noch ein Austausch von Luft stattfinden kann. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt entsprechend. Konstruktive Mängel begünstigen dann die Entstehung von Schimmelpilz. Etwa durch Wärmebücken an denen die Wand die Wärme schnell nach draußen leitet, dadurch kühler wird und dies zum Erreichen des Taupunktes führt.
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Externe Informationen zum Thema Schimmelbefall finden sie hier.